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4 Tipps für überzeugende Solarangebote: Kunden gewinnen und Kosten senken

4 Tipps für überzeugende Solarangebote: Kunden gewinnen und Kosten senken

Solarenergie-Angebote richtig zu erstellen, ist gar nicht so einfach. Sie müssen einerseits als Verkaufsinstrument funktionieren, andererseits aber auch technische Details enthalten. Doch die Mühe lohnt sich! Denn ein gutes Angebot kann die Akquise-Kosten enorm senken, wohingegen ein schlechtes Angebot potenzielle Kunden schnell abschreckt.

Laut Daten von Wood Mackenzie machen die Kundenakquise-Kosten mittlerweile 23 % des Gesamtpreises einer Solaranlage für Privathaushalte aus. Bei einem 7kW-System entspricht das stolzen 5.250 EUR pro Kunde. Schon ein Blick auf diese Zahl zeigt, wie viel Geld durch schwache Angebote verloren gehen kann. Noch schlimmer wird es, wenn Kunden aufgrund teurer und zeitaufwendiger Änderungsaufträge, die auf unzureichende Angebote zurückzuführen sind, ihre Bestellung stornieren. 68 % der Solarunternehmen erleben genau das.

Um Ihnen dabei zu helfen, überzeugende Angebote zu erstellen, haben wir hier 4 Tipps für Sie zusammengestellt:

Tipp 1: Den Fokus auf die Stromkostenersparnis legen

Für viele Hausbesitzer klingen Solaranlagen zunächst toll, bis sie dann das konkrete Angebot vor sich haben. Die realen Zahlen sind oft ernüchternd und die Entscheidung, ob man wirklich investieren soll, fällt plötzlich schwerer.

Deshalb ist es entscheidend, den Kundennutzen in den Vordergrund zu stellen. Konzentrieren Sie sich vor allem auf die Einsparungen bei der Stromrechnung. Wie viel Stromkosten werden pro Jahr gespart? Wie schnell kann sich die Investition amortisieren?

Diese Rentabilität ist oft der entscheidende Faktor für den Kunden. Personalisieren Sie die Zahlen also unbedingt! Anstatt von allgemeinen Rückzahlungszeiten von 7 bis 8 Jahren, zeigen Sie dem Kunden konkret, wie viel er in seinem individuellen Fall sparen kann – sowohl kurz- als auch langfristig.

Folgende Kennzahlen sollten Sie in Ihrem Angebot unbedingt angeben:

  • Geschätzte Ersparnis im ersten Monat
  • Geschätzte Ersparnis im ersten Jahr
  • Geschätzte Amortisationszeit (Break-even-Punkt)
  • Geschätzte Ersparnis in 25 Jahren
  • Geschätzte Wertsteigerung der Immobilie
  • Geschätzte monatliche Stromrechnung mit und ohne Solaranlage (jetzt und in 25 Jahren)

Erklären Sie auch das Prinzip der Netto-Einspeisung, bei der Hausbesitzer mit Solaranlagen überschüssigen Strom ins Netz zurückverkaufen können. Dies gibt den Kunden ein konkretes Bild ihrer zukünftigen Stromkosten.

Tipp 2: Alle verfügbaren Rabatte und Fördermittel auflisten

Solar-Fördermittel und Rabatte können für Hausbesitzer eine große Hilfe sein, sind aber oft verwirrend und schwer zu durchblicken. Indem Sie den Kunden dabei helfen, sich in diesem Dschungel zurechtzufinden, gewinnen Sie ihr Vertrauen und heben sich von der Konkurrenz ab.

Die Förderung von Solarenergie in Deutschland wird durch verschiedene Mechanismen unterstützt. Hier sind einige der wichtigsten Fördermöglichkeiten:

  • Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Das EEG ist das wichtigste Instrument zur Förderung erneuerbarer Energien in Deutschland. Es garantiert Betreibern von Solaranlagen eine festgelegte Einspeisevergütung für den erzeugten Strom über einen bestimmten Zeitraum. Diese Vergütung wird für einen Zeitraum von 20 Jahren gewährt und variiert je nach Art der Anlage und Inbetriebnahmezeitpunkt.
  • KfW-Förderprogramme : Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet verschiedene Förderprogramme für erneuerbare Energien, darunter auch für Solaranlagen. Hierzu gehören zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse. Die genauen Konditionen können je nach Programm variieren.
  • Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): Die BEG bündelt verschiedene Förderprogramme für energetische Gebäudesanierung und den Einsatz erneuerbarer Energien. Innerhalb dieses Rahmens gibt es auch Fördermöglichkeiten für Solaranlagen, insbesondere für den Einsatz in Wohngebäuden.
  • Eigenverbrauch von Solarstrom: Betreiber von Solaranlagen können von einem Eigenverbrauch ihres erzeugten Stroms profitieren. Dies wird durch die Möglichkeit unterstützt, den selbst erzeugten Strom direkt vor Ort zu nutzen und überschüssigen Strom ins Netz einzuspeisen. Dies kann zu Einsparungen bei den Energiekosten führen.
  • Steuerliche Anreize: Es gibt steuerliche Anreize für die Nutzung erneuerbarer Energien. Hierzu gehören Abschreibungen und steuerliche Vergünstigungen für Investitionen in Solaranlagen. Es ist ratsam, einen Steuerberater zu konsultieren, um die genauen steuerlichen Auswirkungen zu verstehen.

 

 

Es ist wichtig zu beachten, dass die genauen Fördermöglichkeiten und Bedingungen variieren können und sich im Laufe der Zeit ändern können. Daher ist es ratsam, die aktuellen Programme und Bedingungen bei den entsprechenden Förderinstitutionen oder Energieagenturen zu überprüfen. Zudem könnte es sinnvoll sein, professionelle Beratung von Experten im Bereich erneuerbare Energien in Anspruch zu nehmen, um die optimale Förderstrategie für ein bestimmtes Projekt zu entwickeln.

Mit der richtigen Software stärkere Solarangebote erstellen

Die Solarplanung ist das Fundament eines erfolgreichen Solarunternehmens. Die Investition in zuverlässige Software kann Designprozesse optimieren, die Energieproduktion maximieren und die allgemeine Projekteffizienz steigern. Diese Tools können eine Vielzahl von Aufgaben erledigen, darunter:

  • Schattierungsanalyse: Analysiere potenzielle Schatten auf einem Kundendach und optimiere die Platzierung von Modulen für maximale Energieerzeugung.
  • Systemdesign: Erstelle genaue Designs für PV-Systeme, einschließlich Panellayout, Wechselrichterauswahl und Verdrahtungsdiagrammen.
  • Finanzmodellierung: Schätze das potenzielle Energieaufkommen und die finanziellen Einsparungen eines PV-Systems für einen Kunden.
  • Angebotserstellung: Erstelle professionelle Angebote mit benutzerdefinierten Layouts, finanziellen Projektionen und E-Signaturen.
  • Projektmanagement: Verfolge den Projektfortschritt, verwalte Installationen und kommuniziere mit Kunden.

Hier sind 3 herausragende Empfehlungen:

1.    Opensolar: (https://www.opensolar.com)

  • Vorteile: Kostenlos zu verwenden, benutzerfreundliche Oberfläche, umfassende Funktionen, mobile App verfügbar.
  • Nachteile: Begrenzte Schattierungsanalysefunktionen, weniger Berichtsoptionen als einige Konkurrenten.
  • Am besten für: Kleine bis mittlere Solarunternehmen.

2.    Aurora Solar: https://aurorasolar.com/

  • Vorteile: Erweiterte Systemdesignfunktionen, umfassende Berichtsfunktionen, Fähigkeit, komplexe Installationen zu handhaben.
  • Nachteile: Steile Lernkurve, hohe Kosten.
  • Am besten für: Erfahrene Solarprofis und Großprojekte.

3.    PV Sol:

  • Vorteile: Erweiterte Systemdesignfunktionen, umfassende Berichtsfunktionen, Fähigkeit, komplexe Installationen zu handhaben.
  • Nachteile: Steile Lernkurve, hohe Kosten.
  • Am besten für: Erfahrene Solarprofis und Großprojekte.

4. Soziale Beweise liefern

Bis zu diesem Punkt haben wir uns auf die finanziellen Vorteile der Installation von Solarmodulen im Allgemeinen konzentriert. Sie müssen dem Kunden in Ihrem Angebot jedoch auch zeigen, warum er sich für Ihr Solarunternehmen und nicht für einen Mitbewerber entscheiden sollte. Im Durchschnitt stehen Solarinstallateure mit 20 oder mehr Unternehmen im direkten Wettbewerb.

Zu den Faktoren, die viele Immobilieneigentümer bei der Wahl zwischen den Unternehmen berücksichtigen, gehören die langfristige Rentabilität, das Serviceniveau und die Liebe zum Detail. Grundsätzlich möchten die Kunden sichergehen, dass sie eine qualitativ hochwertige Anlage erhalten und dass Ihr Unternehmen auch in Zukunft für sie da sein wird, wenn sie Probleme haben.

Eine der besten Möglichkeiten, sich zu profilieren, besteht darin, andere Kunden für sich sprechen zu lassen. Dies können Sie tun, indem Sie Bewertungen, Zeugnisse und Fallstudien direkt in Ihrem Angebot veröffentlichen. Um sie noch sympathischer zu machen, sollten Sie Kunden vorstellen, mit denen sich Ihr Interessent auf einer emotionalen Ebene identifizieren kann, und die Bewertung als eine Geschichte präsentieren.

Beispiele für nachvollziehbare Anekdoten können sein:

Wenn es Ihr Unternehmen schon länger gibt, können Sie den sozialen Beweis auch in Form von Zahlen antreten. Im Folgenden finden Sie einige Beispiele, die Sie anführen können, um die Bedenken Ihrer Kunden zu zerstreuen.

Sozialer Beweis & Zahlen zum Abschluss von Solar-Leads

  • Gesamtzahl der von Ihrem Unternehmen durchgeführten Solarinstallationen
  • Regionale oder nationale Rankings
  • Spezielle lokale Projekte und Referenzen
  • Online-Bewertungen (Yelp, Google, Facebook)
  • Anzahl der Mitarbeiter, die in der örtlichen Gemeinde leben

Ein überzeugendes Angebot ist mehr als nur eine Liste von Preisen. Es ist ein Dokument, das deine Hingabe, Professionalität und die Vorzüge deiner Solarenergielösungen betont. Wenn du diese Schritte befolgst, kannst du nicht nur mehr Kunden gewinnen, sondern auch langfristige Geschäftsbeziehungen aufbauen.

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Autor

Dr. Artur Schäfer

Dr. Artur Schäfer ist Experte für Digitalisierung und Unternehmensführung im PV-Bereich. Er ist Geschäftsführer von DRS Energy.

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